[Rezension] Das Glück hat vier Farben - Lisa Moore


Titel: Das Glück hat vier Farben
Autor: Lisa Moore
Seitenzahl: 368
Verlag: Sauerländer
Originaltitel: Flannery
Übersetzer: Maren Illinger
 
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Eigentlich könnte man denken, dass "Das Glück hat vier Farben" ein einfacher Jugendroman über das Leben ist. Doch schon nach wenigen Seiten ist klar, wie viel mehr in diesem Buch steckt. Lisa Moore schafft es in der kanadischen Kleinstadt ein realistisches Bild der Jugendprobleme zu zeichnen.

Unsere Protagonistin Flannery ist etwas besonderes, dass erkennt man vielleicht nicht direkt auf der ersten Seite, aber je mehr man sich in sie hineinversetzt, umso mehr versteht man ihre Art und ihre Ansichten. Sie ist stark und fürsorglich, und das obwohl ihre Mutter Miranda sie nicht fördern kann und selbst mit ihrem Leben nicht fertig wird. Einen Vater hat Flannery nicht, zumindest kennt sie ihn nicht, so ist ihre einzige Familie ihre Halbbruder und ihre Mutter. Diese vertrackte Familiensituation wird durch die Arbeitslosigkeit der Mutter noch verstärkt, und damit realistisch.

Oftmals sind mir Falnnerys Gedanken über ihre Situation sehr nah gegangen, sie kämpft darum, etwas Anerkennung zu erhalten, doch letztendlich wenden sich alle gegen sie. Und genau da setzt ihre Stärke ein, sie mag zwar ein schwieriger Charakter sein, doch sie kann kämpfen, sie hält durch und bleibt standhaft, auch in schweren Situationen. Der im Klappentext angesrpochene Tyrone hat zum Glück nicht so viel Präsenzzeit, denn ich fand den sozialen Aspekt viel interessanter, als die Liebesgeschichte. Zudem fand ich Tyrone sehr sntrangend und zu sprunghaft.

Das Buch wird durch ein nicht perfektes Ende abgerundet, durch ein Nicht-Happy-End mit dennoch positiven Ereignissen, schafft es Flannery sich weiter zu entwicklen. Die Fäden in der Geschichte werden zu Ende gebracht und es bleibt kaum eine Frage offen. Die Geschichte liest sich flüssig und angenehm, ebenso bleibt der Spannungsbogen durch die verschiedenen Story Linies konstant oben.


Fazit:
"Das Glück hat vier Farben" ist ein wunderbarer, realistischer und tiefgründiger Jugendroman. Lisa More schafft es durch Flannery zu zeigen, wie schwer ein junges Mädchen haben kann, die Sozialhilfe braucht und alles alleine stemmen muss. Das wunderbare ist, dass Flannery stark ist und Kraft hat durchzuhalten, mit ihr als Protagonistin wurde die Geschichte angenehm aufgefrischt.


Viele Dank an den Fischer-Verlag für die Bereitstellung des Rezensiosnexemplars!

[Buchwoche] Piglet im wunderbaren Disneyland


Hallo Ihr Lieben,

wie ihr vielleicht meinem Instagram-Account entnehmen konntet, war ich vergangene Woche im Urlaub in Disneyland Paris, und es war wundervoll. Es ist als würde ein Traum wahr werden, wenn man durch den Torbogen läuft und dann die Main Street hinunter auf das Schloss schaut.In den 5 Tagen, inklusive Anreise und Abreise, habe ich ganz viel gesehen und erlebt, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Natürlich habe ich daran überlegt, einen kleinen Reisebericht zu schreiben, aber irgendwie habe ich das Gefühl das Worte nicht wirklich einfangen können, was es zu erzählen gibt. 
 
 
Daher habe ich mir überlegt ein kleines Video zusammen zustellen, ein "Follow Me Around" im Disneyland. Natürlich habe ich jede Menge Videomaterial, was ich nun erstmal durchsehen muss, aber sobald ich fertig bin, werde ich euch Bescheid geben. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Video, denn ich habe ganz viele tolle Sachen für euch gefilmt. Und um die Vorfreude etwas anzuheizen, habe ich euch hier schon einmal ein paar Fotos online gestellt.


Und so ganz nebenbei hatte ich auf den Zugfahrten nach Paris auch Zeit zu lesen, es erwarten euch also diese Woche auch Rezensionen, die ich versuche so schnell wie möglich vorzuschreiben. Und falls ihr euch jetzt fragt, wieso vorschreiben notwendig ist, dass liegt daran das ich auch kommende Woche erneut im Urlaub, nur dieses Mal nach Ötztal in den Sporturlaub. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, und kann euch nächste Woche erzählen was mir alles passiert.

So und nun mache ich mich weiter ans Schneiden des neuen Videos!



[Rezension] Cavaliersreise - Mackenzi Lee

 
Titel: Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans
Autor: Mackenzi Lee
Seitenzahl: 496
Verlag: Königskinder
Originaltitel: The GentlemAn's Guide to Vice and Virtue
Übersetzer: Gesine Schröder
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Henry Montague ist der älteste Sohn einer englischen Adelsfamilie, und genießt alle Vorzüge dieses Lebens. Er feierte, er betrinkt sich und er schläft mit allen Frauen die er haben möchte. Mit seinem besten Freund Percy hat er einen Seelenverwandten für all seine Partys und Gesellschaften gefunden. Doch bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass Monty, wie seine Freunde Henry nennen, mehr für Percy empfindet als er zugeben möchte. Diese unterdrückte Zuneigung scheint Monty sehr zuschaffen zu machen und ihn bei vielen Entscheidungen zu beeinflussen. Nach einer erneuten durchtrunkenen Nacht geht es für Monty, Percy und Montys kleine Schwester Felicity auf zur Cavaliersreise, bei der das Ziel ist die Kultur Europas kennenzulernen und Felicity in ein Internat nach Frankreich zu bringen.

Während des gesamten Buches bin ich mit Monty als Protagonist einfach nicht warm geworden. Ein Charakter muss natürlich nicht perfekt sein, aber Monty hat in meinen Augen auch keinerlei Entwicklung gemacht, zumindest nicht in dem Ausmaß, welche wünschenswert gewesen wäre. Ich finde, er hat einfach zu viel Glück, in jeglichen Situationen, manches erschien mir einfach zu unwahrscheinlich für die Geschichte. Anders sieht es da mit Percy aus, denn ich sofort sympathisch fand. Er hat sichsehr oft von Monty mitreißen lassen, dennoch waren es vor allem seine Entscheidungen die ich gut fand, und die von Herzen kamen.

Und dann ist da noch Felicity, die wirklich stark wirkt und viel weiter in ihrer geistlichen Entwicklung und Weltanschauung, und dann ab und an, doch eher wie eine Jugendliche denkt, was sie zum realistischen und tollen Charakter im Buch macht. Ich finde, über das Ende, kann man sich streiten, doch da ich einfach zu viel verraten würde, möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Insgesamt ist die "Cavaliersreise" ein Abenteuerroman, voll von Wendungen und Geheimnissen, der jedoch an mancher Stelle einfach eine Brise zu viel Glück für die Protagonisten beinhaltet. Positiv finde ich, wie die Autorin auf schwierige Themen eingeht und diese sogar im Nachwort nochmal genauer bespricht.


Fazit:
Ich finde es unglaublich schwer, "Cavaliersreise" schwer zu beurteilen, denn die positiven und negativen Punkte halten die Waage,´. Zwar wurde ich mit Monty als Protagonist nicht warm, und konnte kaum eine Entwicklung entdecken, dennoch behandelt das Buch interessante und brisante Themen des Lebens und entführt uns mal eine andere Epoche der europäischen Geschichte. Es ist ein Abenteuerroman, dem es etwas an Biss fehlt und der am Ende zu viel des Guten wollte.


Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

[Rezension] Die Gefährten - J.R.R. Tolkien


Titel: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Autor: J.R.R. Tolkien
Seitenzahl: 526
Verlag: Klett-Cotta
Originaltitel: The Fellowship of the Ring
Übersetzer: Wolfgang Krege
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Ich glaube ja, jeder hat schon einmal von "Der Herr der Ringe" gehört, ob nun in Form der Filme oder Bücher, man kennt im groben die Geschichte vom Hobbit Frodo und seiner Reise. Dennoch gibt es viel zu wenig Menschen, die die Bücher auch wirklich gelesen haben, daher hat sich Anabelle von Stehlblüten der Aufgabe gewidmet die meisterhafte Fantasy-Trilogie von J.R.R. Tolkien wieder zuentdecken und erneut zu lesen, oder gar zum ersten Mal zu lesen.
"Der Herr der Ringe" gilt als das Urwerk der Fantasy-Literatur, und das zurecht, denn bis heute finden sich so viele Elemente in der modernen Fantasy-Literatur wieder, die wir alle mögen. Ich finde es toll, was J.R.R. Tolkien geschafft hat, eine Welt voll mit neuen Sprachen, Völkern und Geschichten. Wie ein einziger Mensch sich all diese wunderbaren und interessanten Dinge erschaffen kann ist bis heute für mich faszinierend. Bereits mit 12 habe ich das erste Mal "Der Herr der Ringe" gelesen, da ich nicht in die Filme gehen durfte, dennoch wissen wollte, was passiert in diesem hochgefeierten Epos. 
"Mut findest du, wo du ihn am wenigstens erwartest"
Seite 119
Bis heute bin ich sowohl von den Büchern als auch von den Filmen begeistert, trenne beides aber, denn in den Büchern schwebt die Wortmagie einfach auf jeder Seite dem Leser entgegen. Dies ist es auch, was mir damals und auch nach dem neuen Lesen besonders im Gedächtnis geblieben ist, die wunderschönen Lieder und Gedichte. In "Die Gefährten" ist ja bereits im Auenland viel mit "Musik unterstrichen", die das Volk der Hobbits zu einem meiner liebsten macht, nicht nur wegen dem zweiten Frühstück. Doch neben den Hobbits sind es vor allem die Menschen in "Die Gefährten" die mich begeistern beziehungsweise verwundert haben. Dabei muss ich übrigens auch gestehen, dass ich ein echter Fan von Aragorn bin, und zwar schon im ersten Band der Trilogie. Man könnte sagen, dass ich schon in jungen Jahren ein Fangirl von ihm war, dass bis heute nicht nachgelassen hat. Er ist mir auch der liebste Protagonist aus der Trilogie, sein Charakter, seine Geschichte und seine Liebe sind einfach so geprägt von Schmerz, Verlust und Mut, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.
Inhaltlich führt "Die Gefährten" den Leser perfekt in die Welt von Mittelerde ein, zusammen mit Frodo und Gandalf lernen wie all die Völker und Geschichten kennen. Dieser Weg ist besonders interessant, da es eine High Fantasy Welt ist, und wir bisher nichts dazu wissen oder gehört haben. Ich kann bis heute verstehen, wieso J.R.R. Tolkiens Werk bis heute die Leser begeistern kann, mit seinem World Building hat er etwas einmaliges geschaffen. An dieser Stelle möchte ich noch abschließend auf die Übersetzung eingehen, die ja oft diskutiert wird. Es gibt im deutschen zwei Übersetzungen, wobei die von Wolfgang Krege immer wieder kritisiert wird, ich persönlich bin mit dieser Übersetzung "groß geworden" und mag sie sehr, und lese sie sehr gern. Letztendlich ist es wohl am besten, man liest das englische Original, wenn man genügend Englischkenntnisse hat.
Fazit:
"Die Gefährten" ist der Auftakt der Trilogie von J.R.R. Tolkien, welche in der fantastischen Welt Mittelerde spielt. "Der Herr der Ringe" ist nicht ohne Grund das Urwerk des Fantasy-Genre, und das absolut verdient, denn selbst heute noch begeistern mich die Worte von J.R.R. Tolkien und seine Welt fasziniert mich. Besonders bemerkenswert sind die Gedichte, Lieder und Sprachen die der Autor erfunden und in das Werk eingebunden hat. Für mich gehört "Der Herr der Ringe" zum Must-Read, und sie zählt zu meinen allerliebsten Fantasy-Romanen.



[Piglet on Tour] Interview mit Marah Woolf - Gewinnspiel zu "Götterfunke - Liebe mich nicht"

 
Hallöchen ihr Lieben,
vermutlich tummle ich mich gerade mit Micky und Minnie Mouse im Disneyland Paris rum, damit ihr aber auch Freude verspürt habe ich heute für euch einen tollen Post. Und zwar durfte ich an dem Sonntag der Leipziger Buchmesse 2017 Marah Woolf interviewen, und ich habe es endlich geschafft das Interview niederzuschreiben. Es hat wirklich viel Spaß gemacht Marah erneut zu treffen, sie hat eine wirklich positive Ausstrahlung.

Im Interview hat mir Marah zunächst verraten, dass auch für eine Autorin die Messe wirklich stressig ist. Am Sonntagmorgen, dem Moment der Interviewführung, kommt auch bei den Schreiberlingen Müdigkeit auf, aber Marah betonte, dass sie auch glücklich und erfolgreich auf der LBM 2017 war. Der Grund dafür sollte klar sein: ihre erste Veröffentlichung bei einem Verlag. Mit "Götterfunke - Liebe mich nicht" erschien Anfang des Jahres der Auftakt einer Trilogie beim Oetinger/Dressler-Verlag, und das Buch erfreut sich reger Beliebtheit.

Natürlich interessierte mich dann, die Inspiration für "Götterfunke". Dabei betonte Marah, dass die griechische Mythologie schon immer ein Steckenpferd für sie gewesen ist. Hinzu kommt, dass Johann Wolfgang von Goethe mit seinem Gedicht "Prometheus" das Literaturherz von Marah Woolf erobern konnte, denn er ist derjenige, der dem Mensch am ähnlichsten ist aus der Götterwelt. Wie schon erwähnt handelt es sich um eine mehrteilige Reihe, daher lag die Frage nahe, was nachdem aufregenden Ende in zwei Teil erwartet wird. Zunächst ändert sich das Setting, die Zeit im Camp ist vorbei und wir finden uns in der Heimatstadt von Jess wieder, denn natürlich steht sie wieder im Mittelpunkt der Erzählung. Voll mit Spannung, Spaß und dem weitergeführten Konflikt hat Marah mich im Interview auf jeden Fall neugierig gemacht, auf das, was da noch kommen wird. Und keine Sorge, auch die Mythologie wird wieder Teil des Buches sein und sich in mit dem Handlungsstrang verflechten.

Marah Woolf und ich auf der LBM

Neben der "Götterfunke"-Reihe erscheint im Taschenbuchbereich von Oetinger auch die "Bookless"-Reihe, die durch Marah Woolf bereits im SelfPublishing erschienen ist. Schon bei der erste Auflage feiert die Reihe große Erfolge, und da Marah hat im Interview nochmal betont, wieso man die Geschichte rund um Lucy und die Bücher lesen muss. Nicht nur, dass es um Bücher geht, wie der Name schon vermuten lässt, spielt auch das Vergessen, und die Gefahr des Kulturgutverlustes eine große Rolle in den Büchern. Damit richtet die Autorin sich bewusst nicht nur an Jugendliche, sondern auch an Erwachsene, denn das Thema des kulturellen Erbes ist allgegenwärtig und wird in Bookless sehr gut verarbeitet.

Zum Schluss gab es noch meine liebste Kategorie, hierbei wählt der Befragte aus zwei Optionen die von ihm bevorzugte. Und hier gibt es nun Marahs Auswahl:

Schokolade oder Gummibärchen
Spanien oder Griechenland
Tee oder Kaffee
Hardcover oder Taschenbuch
Laptop oder Kugelschreibe


Abschließend muss ich wirklich sagen, dass es Spaß gemacht hat, auch mal wieder Marah Woolf zu treffen, und ich hoffe, dass wir noch ganz viel von ihr hören werden :)!




Gewinnspiel
Und nun kommen wir natürlich noch zum Gewinnspiel, denn natürlich habe ich auch für euch was im Gepäck. Ihr habt die Möglichkeit eine neue Ausgabe von "Götterfunke - Liebe mich nicht" und ein Goodie-Bag zu gewinnen. Dafür müsst mir nur folgende Frage in den Kommentaren beantworten:

Welche Gott oder welches Wesen aus der griechischen Mythologie findet ihr am spannendsten?



Und natürlich dürfen die Teilnahmebedingungen nicht fehlen:
  • Ihr seid volljährig bzw, habt die Erlaubnis eurer Eltern um an diesem Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen Ihr wohnt in Deutschland 
  • Seid Follower meines Blogs über GFC
  •  Für die Teilnahme beantwortet ihr in den Kommentaren die Frage von oben und nennt den Namen, unter dem ihr am Gewinnspiel teilnehmt 
  • Das Gewinnspiel läuft ab heute bis einschließlich 28.Mai 2017, danach veröffentliche ich hier auf dem Blog die Gewinner (Achtung: es gibt keine Mailbenachrichtigung) 
  • Die Gewinner haben dann eine Woche Zeit sich zu melden, sonst wird neu ausgelost 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen sollte das Päckchen verlorenen gehen auf dem Postweg, dann gibt es kein Anspruch auf Ersatz
Und nun heißt es wieder Daumen drücken und Frage beantworten!


[Monatsrückblick] April 2017

Hallöchen ihr Lieben,
ich habe es tatsächlich mal wieder geschafft den Monatswechsel zu verschlafen oder auch zu verpassen dank der Arbeit, deshalb gibt es jetzt mit etwas Verzögerung mein Rückblick auf den Monat April. Ich muss ja zugeben, dass ich drei Mal hinschauen musste um wirklich sicherzugehen, dass ich nur 6 Bücher im April geschafft habe. Ich bin selbst etwas erstaunt, aber ich finde es gar nicht so schlimm, denn ich habe ja noch den Rest des Jahres Zeit für mein Leseziel. Aber kommen wir nun zu den wunderbaren Büchern, die ich in diesem Monat lesen durfte:


Gelesene Bücher: 6 
Gelesene Seiten: 1924 
 Sattel, Trense, Reiterglück (1) - Dagmar Hoßfeld ♥♥♥♥♥ (192) 
Dark Horses - Cecily von Ziegesar ♥♥♥♥♥ (418) 
Bookless (1) - Marah Woolf ♥♥♥♥ (312) 
The Sun is also a Star - Nicola Yoon ♥♥♥♥♥ (400) 
Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun ♥♥♥♥ (218) 
Mein Herz ist eine Insel - Anne Sanders ♥♥♥♥♥ (384) 
Ansonsten war der April sehr ruhig bei mir. Ich war leider zwischen durch krank und lag mit Gürtelrose flach, dafür konnte ich schon einmal für das neue Sommersemester lernen und vorbereiten. Außerdem gab es immer hin ein großes Highlight auf dem Blog - die Blogtour zum neuen Königskinder-Programm "Zweisamkeit". 
Jeder Teilnehmer durfte auf seine eigene Art das ihm zugeteilte Buch vorstellen, bei mir war es "Mein Name ist nicht Freitag" von Jon Walter. Das Buch gehört zu meinen Lieblingen aus dem neuen Programm und ich war wirklich begeistert, was ich natürlich am besten durch eigene Worte überbringen konnte. Wenn ihr möchtet, könnt ihr meinen Beitrag dazu nochmal [HIER] nachlesen.
Mich interessiert natürlich wieder, wie euer Lesemonat April aussah und ob ihr Highlights hattet.
  

[Rezension] Venedig - Jiro Taniguchi



Titel: Venedig
Autor: Jiro Taniguchi
Seitenzahl: 144
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Venice
Übersetzer: Jens Ossa
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Jiro Taniguchi zählt für mich zu einen der besten Mangaka. Seine Bilder strahlen eine Intensivität und Leidenschaft aus, sie strahlen. Bei seinen bisherigen Werken, stand der Textbezug im Vordergrund und die Bilder unterstrichen die Texte durch ihre Atmosphäre. "Venedig" ist von vornherein als Travel Book angelegt, und besticht dadurch vor allem mit viel Bildgewalt und Farbe. Dennoch wird durch Text und Bildkomposition eine Geschichte erzählt.

In dieser Geschichte geht es um einen jungen Mann, der im Nachlass seiner Mutter auf eine Schatulle stößt. Deren Inhalt führt ihn nach Venedig auf die Spuren seiner Familie, seines Ursprungs. Eine Identitätssuche gefällt mir immer besonders gut als Thematik in einem Buch, denn ganz oft vergessen wir, dass das "normale" Leben der Menschen, auch seine ganz besonderen und erhabenen Momente beinhaltet. 



Und eben diese Momente schafft es Jiro Taniguchi einzufangen und wiederzugeben. Ich mochte hierbei vor allem der Wechsel zwischen der Gegenwart, in denen der Erzähler durch Venedig streift und die Stadt erlebt, als auch die in Sepiatönen gehaltenen Rückblenden. Durch eine Verschmelzung der beiden Zeitachsen gelingt die Spurensuche und der Protagonist findet sich sowohl im Venedig der Vergangenheit, als auch Gegenwart wieder, ein Gefühl der Heimkehr kommt durch die Bilder auf. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, berührt sie den Leser und Betrachter dennoch auf eine ganz eigene Art und Weise.

Am Schluss, dass fand ich besonders interessant, befindet sich eine Erläuterung zu den gemalten Bilder, bezüglich der gemalten Örtlichkeiten in Venedig. Diese Art einer Legende ist Teil eines Travel Books, und inspiriert den Leser selbst die Stadt zu entdecken. Ich glaube, ich werde demnächst öfter nach solchen gezeichneten Travel Books Ausschau halten, um das Fernweh zu stillen.


Fazit:
"Venedig" ist im Plot zwar einfach gehalten, erzählt dennoch eine berührende Geschichte und überzeugt auf ganzer Linie durch seine Bildgewalt und Zeichenkunst. Jiro Taniguchi war zurecht einer der besten Mangaka, und seinen Werken gebührt Aufmerksamkeit. Die im Anhang befindlichen Erklärungen zu den Bildern und Entstehung des Werkes runden "Venedig" als gelungene Graphic Novel/ Travel Book ab.




Vielen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

[Rezension] Nachspiel: Lebensschuld - Chuck Wendig

 
Titel: Nachspiel - Lebensschuld
Autor: Chuck Wendig
Seitenzahl: 576
Verlag: blanvalet
Originaltitel: Aftermath 2 - Life Debt
Übersetzer: Andreas Kasprzak
 
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Nach dem grandiosen ersten Teil dieser neuen Trilogie im Star Wars-Universum von Chuck Wendig, mussten wir Fans wirklich lange warten, bevor wir erfahren durften wie es mit Norra und Temmin weiter geht. Die Ereignisse knüpfen relativ nah an dem Ende des ersten Bandes an und spielen somit erneut unmittelbar nach Episode 6 der Star Wars-Filmreihe.

Schon direkt nach dem ersten Kapitel war ich Feuer und Flamme, denn wir kehren auf den Planeten Jakku zurück. Wieso und Warum erfahren wir erst viel später, dennoch macht sich direkt beim Lesen ein gutes Gefühl breit. Danach startet die Geschichte direkt durch, und erleben neue Abenteuer von Norra und Temmin, unsere Protagonisten aus Band 1. Dieses Mal geht es nicht nur darum, dass ehemalige Imperiale gefangen genommen und verhört werden sollen, sondern um eine private Angelegenheit von Leia Organa. Ja genau, auch Leia ist dabei, und es hat mich sehr gefreut etwas von ihr zu lesen, und das obwohl sie unglücklich ist. Der Hintergrund ist, dass Han Solo und Chewbacca vermisst werden. Nach einer missglückten Befreieungsaktion fehlt von beiden jegliche Spur und Norra soll Leia dabei helfen ihren Mann wieder zu finden.

Ich mochte die Wendungen und Spannungsverläufe im Buch wirklich sehr, und vor allem die kurzen Intermezzo waren interessant und haben ganz oft neue Einblicke in die Zeit nach der Schlacht auf Endor. Zwar trugen diese kurzen Zwischenspiele nicht immer dazu bei, dass die Storyline inhaltlich vorwärts kommt, aber sie sind einfach sehr gut gelungen und lockern die gesamte Geschichte sehr gut auf. Abschließend muss ich noch die tolle Übersetzung loben, denn trotz der vielen Seiten, liest sich das Buch flüssig und durchgängig angenehm.


Fazit:
Insgesamt liefert "Nachspiel: Lebensschuld" wieder jede Menge tolle Lesestunden in einer weit, weit entfernten Galaxie, bei der wir neue und altbekannte Charakter wiedersehen. Sowohl die Storyline als auch die Intermezzos fand ich spannend und sie haben mich richtig gut unterhalten. ChuckWendig hat mich sehr gut unterhalten und ich bin nun sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie.


Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

[Rezension] One Piece Band 1 bis 19 - Eiichiro Oda

 
Titel: One Piece Band 1 bis 19
Autor: Eiichiro Oda 
Seitenzahl: 3792
Verlag: Carlsen Manga
Originaltitel: One Piece
 
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Eines meiner großen Lesenprojekte 2017 ist das lesen aller bisher erschienen One Piece-Mangas. Das mache ich zum einem, weil ich unbedingt auch in diese fantastische Welt eintauchen will und zum anderem, weil die Mangas dank meines Freundes sowieso bei uns daheim sind, und richtig viel Grundstoff zur ausgiebigen Diskussion liefern. Ich hoffe, dass ich mein Projekt durchziehen kann, denn ich bin schon jetzt ein kleiner Fan der Reihe geworden.

Alles fängt mit Monkey D. Ruffy an, als kleiner Junge hat er ein prägendes Ereignis, weshalb er sich entschließt so schnell wie möglich zur See zu fahren um Piratenkönig zu werden. Und bei der Umsetzung seines Zieles ist dieser Kerl echt stur und zielstrebig, denn er lässt alles hinter sich und schafft es tatsächlich zumindest mit Schiff und Segel loszuziehen. Übrigens ist Ruffy ein echter Vielfrass, damit sorgt er immer wieder für Lacher und lustige Situationen, aber er hat auch ganz besonderen Eigenschaften. Er ist seinen Freunden gegenüber treu und ehrlich, er setzt sich für sie ein und markiert damit einen vorbildlichen Protagonisten, der eben nur manchmal seltsame Dinge anstellt.

In den ersten Mangas geht es vor allem darum, wie er die einzelnen Mitglieder für seine Crew findet und sie als Gruppe zusammenwachsen. Besonders interessant sind dabei die Hintergrundgeschichte zu den Charaktern, als auch die Storyline selbst, die ja zum Ziel hat, dass Ruffy Piratenkönig werden möchte und das One Piece, ein legendärer Schatz, finden will. Jeder der Protagonisten hat eine besondere Eigenschaft, die ihn einzigartig macht und die dazu beiträgt, dass die Schiffscrew komplett ist.  

Im übrigen haben mich in den ersten Bänden vor allem die Geschichte von Zorro und Chopper ganz stark berührt. Und ja, Tony Chopper zählt zu meinen liebsten Charakteren, denn er verkörpert ganz viele Eigenschaften von einem "grauen Mäuschen", dass eigentlich viel viel mehr könnte, wenn es nur aus sich raus kommen würde. Und ich finde, dass ist eine tolle Message an viele junge Leser, die sicherlich auch eher weniger Selbstbewusstsein haben. Mit Band 19 startet dann auch der erste "Arc", also der erste große, längere Kampf, in dessen Mittelpunkt die Prinzessin Vivi steht. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, denn ihr sollt selbst entdecken, wie und ob die Strohhut-Crew den Kampf gewinnt.

Wie schon angesprochen vermitteln die One Piece-Mangas nicht nur Abenteuer, sondern auch versteckt moralische Inhalte zur Freundschaft, Treue, Ehrlichkeit, Mut und den Glauben an sich selbst. Ich finde Eiichiro Oda ist zu recht so sehr gefeiert für seine Mangareihe.

Fazit:
Ich bin ganz offiziell schon nach den ersten Bänden ein kleiner Fan der Reihe und bleibe auf jeden Fall dran, denn ich muss wissen wie es weiter geht, und wie sich noch offene Fragen klären. Dabei spielt vor allem das Abenteuer eine große Rolle, aber auch wichtige Werte werden vermittelt und machen die Storyline zu einem echten Highlight.
 


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